Einigkeit über Erreichen der Klimaziele 2030

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Weltweit gesehen sind Deponien heute die drittgrößte Methanquelle; als Treibhausgas 25-mal schädlicher als CO₂. (Foto: Prylarer, pixabay.com)

Die deutschen Deponiebetreiber verpflichten sich dazu, die Treibhausgasemissionen aus Deponien deutlich abzusenken. Das Ziel: Den Austritt des klimaschädlichen Methans schrittweise um eine Million Tonnen CO₂-Äquivalente bis 2027 zu mindern. Das Bundesumweltministerium (BMU) unterstützt dieses Vorhaben im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative.

Die Nutzung von Deponiegasen zur nachhaltigen Energiegewinnung soll nun intensiviert werden. Die Abfallwirtschaft ist damit der erste Wirtschaftssektor, für den eine konkrete Minderungsstrategie vorliegt, um die Ziele des Klimaschutzprogramms 2030 zu erreichen, das am 20. September 2019 vom Klimakabinett beschlossen werden soll. Bei Erfolg der Maßnahmen würde die Abfallwirtschaft ihre Treibhausgasemissionen gegenüber 1990 um 87 Prozent senken können.

Der Parlamentarische Staatssekretär im BMU, Florian Pronold, betont: “Die deutsche Abfallwirtschaft zeichnet sich schon jetzt im europäischen Vergleich durch sehr geringe Treibhausgasemissionen aus. Das liegt daran, dass wir in Deutschland schon seit langem Abfälle trennen und aufbereiten und unvorbehandelte Abfälle nicht deponiert werden dürfen. Heute machen wir einen weiteren wichtigen Schritt für den Klimaschutz in der Abfallwirtschaft. Mit der freiwilligen Selbstverpflichtung zeigen die deutschen Deponiebetreiber, dass sie die Herausforderung der Klimaschutzziele 2030 annehmen und erfolgreich umsetzen werden.”

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