Mehr Digitalkompetenz für Thüringens Verwaltung

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Durch gezielte Studienprogramme soll Thüringens Verwaltung auf die digitale Arbeitswelt eingestellt werden. (Foto: Gerd Altmann, pixabay.com)

Die digitale Welt stellt die Verwaltung vor neue operative Herausforderungen. Um den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern entsprechendes Knowhow mit auf den Weg zu geben, traf sich Thüringens CIO Dr. Hartmut Schubert mit Vertretern der Hochschule Gera-Eisenach. Gemeinsam beriet man über Möglichkeiten einer qualifizierten Aus- und Weiterbildung.  

Seitdem Anfang September eine Änderung des landeseigenen Dienstrechts beschlossen wurde, sieht das Thüringer Laufbahngesetz einen informationstechnischen Dienst als zwölfte Fachrichtung vor. Die Änderung kommt insoweit gelegen, als der Verwaltung nun ein rechtlicher Rahmen geschaffen wurde, neue Fachkräfte einzustellen als auch zu verbeamten. “Studierende, deren Studium neben dem Fachthema einen hohen Informatikanteil aufweist, werden in der digitalen Verwaltung künftig einen festen Platz einnehmen”, begrüßt Thüringens CIO Dr. Hartmut Schubert die Neueinrichtung.

Derzeit sitzt man noch an der Ausarbeitung entsprechender Ausbildungsformate: Neben klassischer Informatik sollen dabei u.a. auch interdisziplinäre Studiengänge wie etwa Geo-, Wirtschafts- oder medizinische Informatik ins Portfolio mitaufgenommen werden. CIO Schubert zeigt sich zuversichtlich: “Mit Fachkompetenz und Enthusiasmus werden die jungen Nachwuchskräfte der Dualen Hochschule für die Thüringer Verwaltungen echte Digitalisierungsmotoren sein.”

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