Klimawünsche für den Freistaat

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Der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) möchte Bayern zum ersten klimaneutralen Bundesland in der Republik machen. (Foto: Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz)

Der Englische Garten in der Landeshauptstadt München ist ein natürlicher Filter gegen den Smog – ein Eldorado gegen den Lärm und das triste Grau. Ein Ort, auf den die Zukunft baut. Um den Klimawandel nicht nur in der bayerischen Kapitale voranzubringen, will Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) Klimaneutralität in urbanen Räumen anstreben – nicht nur in München. Grüne Stadtplanung sei das Zukunftsmodell, welches die Ökobilanz entscheidend aufwerte.

Im Rahmen der Bayerischen Klimawoche, die dieser Tage in der Landeshauptstadt auf dem Streetlife Festival eröffnet worden ist, unterstreicht Glauber seine Bemühungen: “Bayern soll das erste klimaneutrale Bundesland werden. Wir müssen die urbanen Räume vorausschauend gestalten, um die Lebensqualität zu erhalten.”

Der Umweltminister sprach in diesem Zusammenhang von “natürlichen Klimaanlagen” ganz im Sinn der Nachhaltigkeit. So sollen Bäume, Grünflächen, Dachbegrünungen und Parks die Grünen Lungen der Städte aufwerten. Für Natur und Mensch sollte eine Win-Win-Situation “als entscheidender Beitrag zur Klimaanpassung” generiert werden, so der Minister.

Aufklärung für ein gutes Klima

Auf dem Streetlife Festival präsentierte sich das Umweltministerium mit 40 Partnern der bayerischen Klimaallianz, um die Bürger über Klimaprojekte aufzuklären. Auf dem Münchener Odeonsplatz waren großflächige Installationen aufgebaut. Die sogenannte “GreenBox” unterstrich die Ästhetik und Notwendigkeit städtischer Grünanlagen sowie grüner Infrastruktur. Um knappe Ressourcen energetisch effizienter zu nutzen, müsse zukünftige Stadtplanung unbedingt auf klimaneutrales Wirtschaften und Bauen ausgerichtet werden.

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