Smartphones für nordrhein-westfälische Polizei

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Die Beamten der nordrhein-westfälischen Polizei erhalten landesweit rund 20.000 Smartphones. (Foto: BS/IM NRW)

Die nordrhein-westfälische Polizei wird flächendeckend mit Smartphones ausgestattet. Insgesamt werden landesweit 20.000 Geräte ausgeliefert. Vorinstalliert sind zunächst drei polizeispezifische Programme.

Dabei handelt es sich um einen Messengerdienst, eine Auskunfts-Applikation, die einen Abgleich mit dem polizeilichen Datenbestand ermöglicht, sowie einen Dokumenten-Scanner. Dieser nutzt Künstliche Intelligenz (KI) im Rahmen des Einlesens von Personalausweisen, Führerscheinen oder Autokennzeichen. Darüber hinaus können die Polizeibeamten auf die Warn-Applikation NINA zugreifen. Künftig soll die vollständige, digitale Aufnahme leichter Verkehrsunfälle sowie die Personenidentifizierung per Fingerabdruck möglich werden. Bis zum Frühjahr 2020 sollen alle Polizeibehörden mit den Smartphones ausgerüstet sein. In diesem Jahr investiert die Landesregierung zehn Millionen Euro in den Betrieb der Infrastruktur, die Datenverträge sowie die Wartung der Smartphones. In jedem Folgejahr ab 2020 sind es dann 13 Millionen Euro.

Innenminister Herbert Reul (CDU) sagte: “Wir entlasten die Polizistinnen und Polizisten, damit sie mehr Zeit für ihre eigentliche Arbeit haben: für Sicherheit und Ordnung sorgen.” Und er betonte: “Die Möglichkeiten für die Polizeiarbeit sind groß. Das sind echte Chancen, die wir nun nutzen können und müssen.”

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