Finanzspritzen für den Brückenbau

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Marode Brücken lähmen den Verkehr, sind untragbar. Das Land Baden-Württemberg unterstützt Landkreise und Gemeinden mit einem Förderprogramm, um die Brücken wieder auf Vordermann zu bringen. (Foto: StephanieAlbert, pixabay.com)

Brücken sollten tragende Säulen der Verkehrsinfrastruktur eines Landes sein. Doch ihr Zustand ist oftmals nicht tadellos. Auch in Baden-Württemberg müssen marode Brücken dringend restauriert werden. Eine Last, die die verantwortlichen Kommunen selten aus eigener Kraft leisten können. Abhilfe schafft der kommunale Sanierungsfonds der baden-württembergischen Landesregierung.

Rund 177 Millionen Euro werden 2019 im Ländle in neue Projekte investiert, Zuschüsse in Höhe von circa 60 Millionen Euro an die Landkreise und Gemeinden verteilt. Mehr als 250 genehmigte Anträge gingen in kurzer Zeit bei der Landesregierung ein.

Verkehrsminister Winfried Hermann (Bündnis 90/Die Grünen) spricht von einem mehr als notwendigen Förderprogramm, das den Baden-Württembergischen Verkehrsstandort zukunftssicher machen soll: “Die kommunale Resonanz ist groß. Nachdem im Jahr 2018 bereits 181 Projekte gefördert und damit Gesamtinvestitionen von rund 115 Millionen Euro angestoßen wurden, wird die Zahl der Vorhaben im Jahr 2019 nochmals deutlich übertroffen. Ein derartiges Förderprogramm wurde noch von keiner Landesregierung aufgelegt und ist für Baden-Württemberg daher ein Novum.”

Brücken, bei denen sich keine Sanierung rentiere, würden abgerissen und Ersatzneubauten geschaffen. Diese Investitionen überstiegen aber oftmals die finanziellen Möglichkeiten der Kommunen, weshalb das Förderprogramm auch 2020 weitergehen wird. Die Restaurierung kommunaler Brücken ist im Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz dauerhaft verankert worden.

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