Onlineshopping als Sicherheitsrisiko

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Die meisten Betroffenen wurden beim Shopping Opfer von Kriminalität im Internet. (Foto: PhotoMix-Company, pixabay.com)

Jeder Vierte war bereits Opfer von Kriminalität im Internet. Um für mögliche Angriffe passende Gegenmaßnahmen treffen zu können, informieren sich vor allem ältere Personen über das Thema Cyber-Sicherheit.

Besonders erfolgreiche Angriffsmethoden stellen das Onlineshopping, das Phishing (28 Prozent) und Viren oder Trojaner (26 Prozent) dar. Unabhängig von den zahlreichen Betrugsmöglichkeiten, sind aktuelle Virenprogramme (61 Prozent) und Firewalls (52 Prozent) als auch sichere Passwörter (58 Prozent) bewährte Schutzmaßnahmen gegen Risiken im Internet. Das gilt gleichermaßen für potenzielle Opfer als auch bereits mehrfach Betroffene, wie eine Umfrage des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK) zeigt. Dahingegen erfolgt bei weniger als der Hälfte eine sofortige Installation von Updates oder eine regelmäßige Änderung von Passwörtern. Als ergänzende Maßnahme wird etwa die Selbstinformation zu dem Thema Cyber-Sicherheit genutzt. Die Informationssuche fängt jedoch oftmals erst bei bestehenden Problemfällen (42 Prozent) an. Nur etwa ein Drittel informiert sich regelmäßig und ein Viertel sogar nie über Cyber-Sicherheit.

Alter macht weise

Findet eine regelmäßige Selbstinformation statt, ist der Anteil bei älteren Zielgruppen tendenziell höher. Ebenso orientieren sich ältere Personen eher an bestehende Sicherheitsempfehlungen und versuchen diese direkt umzusetzen. So hält sich circa jeder Zweite 60- bis 69-Jährige an solche Empfehlungen, während es bei den 16- bis 29-Jährigen ungefähr jeder Vierte ist. Eine Kenntnis über aktuelle Sicherheitsempfehlungen besteht allerdings nur bei 50 Prozent, wovon rund ein Drittel diese auch versucht direkt umzusetzen. Dabei ist der Wunsch nach Empfehlungen über Onlinebanking, Surfen allgemein und Onlineshopping am höchsten.

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