“Die Menschen mitnehmen”

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"Forschung und Wirtschaft geben die Geschwindigkeit der Digitalisierung vor", so Generalmajor Jürgen Setzer auf der gestrigen Veranstaltung. (Foto: BS/Portugall)

Im Fokus des Kommandos Cyber- und Informationsraum (CIR) der Bundeswehr stehe nicht ausschließlich die Technik, so dessen Stellvertretender Inspekteur, Generalmajor Jürgen Setzer, gestern auf dem Executive Forum des Behörden Spiegel in Bonn. Auch die Menschen müssten bei der Digitalisierung der Streitkräfte mitgenommen werden.

Das Kommando verstehe sich als “Treiber der Digitalisierung”. Diese wirke sich nicht nur auf das Gefechtsfeld aus, sondern beispielsweise ebenso auf das Personal- und Energie-Management der Bundeswehr. Dabei seien sowohl die administrative IT als auch die einsatzbezogene IT “zu harmonisieren und aktuell zu halten”, so General Setzer.

Innovative Ideen seien ebenso vonnöten wie disruptive Ansätze. Es habe aber mit der Aufstellung des Kommandos CIR keine “Stunde null” gegeben. “Wir setzen auf existierende Hardware auf”, so der Stellvertretende Inspekteur. Gleichzeitig teste der Organisationsbereich diejenige Software, die später in die Bundeswehr hinein ausgerollt werden solle.

General Setzer sprach sich dafür aus, neben der bisherigen Führungsverwendungslaufbahn auch eine Expertenlaufbahn für Quereinsteiger zuzulassen. Hierbei dachte er in erster Linie an IT-Spezialisten. Resümierend stellte er zuversichtlich fest: “Wir werden besser!”

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