KI-SIGS erhält Fördermittel

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KI-SIGS: Mit dem KI-Space soll das norddeutsche Gesundheitssystem vom digitalen Wandel profitieren. (Foto: Fernando Zhiminaicela, pixabay.com)

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat sich für die Förderung des norddeutschen Projektes “KI-Space für intelligente Gesundheitssysteme” (KI-SIGS) ausgesprochen. Vorbehaltlich des parlamentarischen Beschlusses über den Bundeshaushalt werden nun zehn Millionen Euro für die Einrichtung des Kompetenzzentrums bereitgestellt.

“Ich freue mich sehr, dass wir im starken Verbund von norddeutscher Wissenschaft und Wirtschaft mit dem Aufbau von KI-SIGS starten können! Gemeinsam wollen wir das enorme Potential im Bereich KI für ein modernes Gesundheitssystem mit verbesserten Präventions- und Versorgungsmöglichkeiten nutzen”, begrüßt Hamburgs Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung, Katharina Fegebank, die Zusage des Bundes. Zusammen mit den Universitäten Lübeck, Kiel und Bremen sowie dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) hatte sich die Freie und Hansestadt im Rahmen des vom BMWi ausgerichteten Innovationswettbewerbs “Künstliche Intelligenz als Treiber für volkswirtschaftlich relevante Ökosysteme” beworben.

Mit der Einrichtung des KI-SIGS reagiert der Think Tank auf die strukturellen Herausforderungen, welche die Digitalisierung auch für die Medizin bereithält. Langzeitziel des KI-Space wird es sein, die Rahmenbedingungen für ein Ökosystem zu schaffen, in dem technologisches Wissen und unternehmerisches Knowhow schnell zu innovativen Lösungen fortentwickelt werden können. Als erster Schritt in diese Richtung sollen neun Verbundprojekte initiiert werden, die sich insbesondere den Bereichen adaptive medizinische Systeme, lernende robotische Assistenzsysteme und Smart-Living Home-Assistenten widmen werden. Die Förderung des Projektes ist zunächst auf drei Jahre angelegt.

Mehr zum KI-SIGS erfährt man hier.

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