Smart Government Akademie Bodensee gestartet

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Ob EU oder nicht, rund um den Bodensee arbeiten Kommunen und Forschungseinrichtungen zusammen an der digitalen Zukunft der Verwaltung. (Foto: castleguard/www.pixabay.com)

Als internationaler Forschungsverbund von Städten und wissenschaftlichen Institutionen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz hat sich die Smart Government Akademie Bodensee gegründet. Ziel der Zusammenarbeit ist es, neue Lösungen für die Arbeits- und Leistungsbereiche der Kommunen rund um den Bodensee bereitzustellen. Unterstützt wird das Projekt als Teil des Interreg V-Programms Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein von Fördertöpfen der Europäischen Union, mit denen die Zusammenarbeit mit Nicht-EU-Nachbarn gefördert werden soll.

Die Arbeit der Akademie dreht sich dabei vor allem um neue Smart City-Ideen und dazugehörige innovative Technologien wie das Internet der Dinge, Sensorsysteme, Big Data oder Künstliche Intelligenz. Diese sollen so gut wie möglich in gemeinsamen Projekten für die öffentliche Verwaltung nutzbar gemacht werden.
Die Landeshauptstadt Bregenz übernimmt dabei als führender Projektpartner die Koordination und Abwicklung des Projekts. Die wissenschaftliche Führung liegt bei der Universität St. Gallen. Die Partnerstädte sind dabei die deutschen Städte Friedrichshafen, Konstanz, Ravensburg, die österreichischen Städte Bregenz, Dornbirn und Feldkirch sowie die Schweizer Partner Schaffhausen, St. Gallen und die Gemeinde Berg.

An dem Projekt, das länderübergreifend Synergien bündeln und Erfahrungen austauschen will, beteiligt sich u.a. auch das von Prof. Dr. Jörn von Lucke geführte “The Open Government Institute” (TOGI) der Zeppelin-Universität aus Friedrichshafen. Das Institut arbeitet dabei mit den Städten Friedrichshafen und Konstanz an Projekten zu urbanen Datenräumen in den jeweiligen Städten sowie grenzübergreifend in der Bodensee-Region. Mit der Stadt Ravensburg plant das TOGI zudem, sich in den kommenden Monaten an eine Roadmap für ein virtuelles Baudezernat zu machen.

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