Die Mehrheit ist für offene Quellcodes

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Zukünftig quelloffene Software in Öffentlichen Verwaltungen. Dafür setzt sich der Petitionsausschuss bei der Beschaffung von IT-Systemen ein. (Foto: Free-Photos, pixabay.com)

Der Petitionsausschuss unterstützt mehrheitlich eine Petition, die quelloffene Betriebssysteme und Anwendungen bei der Ausschreibung für IT-Systeme zum Ziel hat. Eine Beschlussempfehlung an den Bundestag wurde kürzlich verabschiedet.

Der mögliche Einsatz quelloffener Software wird bereits bei jeder Beschaffung im Rahmen der geltenden Vorgaben geprüft, heißt es in diesem Zusammenhang von der Bundesregierung. Allerdings sei die Erreichung der geforderten Fähigkeiten im Gesamtzusammenhang für die Auswahl entscheidend. Auch sind bei der Beschaffung der IT-Ausstattung für den Öffentlichen Dienst verschiedene Entscheidungsträger und Einflüsse ausschlaggebend, wie der Ausschuss in seiner Begründung schreibt.

Weniger anfällig für Hacker-Angriffe

Darüber hinaus böte die Nutzung quelloffener Software erhebliche Chancen. So sind deutsche Sicherheitsbehörden nur bei offenem Quellcode in der Lage, auf etwaige Sicherheitsprobleme zu überprüfen, äußern die Petenten. Das Internet könne die Findung und Schließung von Sicherheitslücken sogar beschleunigen. Außerdem werde eine kostengünstigere Anschaffung durch den Wegfall von Lizenzgebühren ermöglicht.

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