Stärkung für sozialen Wohnungsbau

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Baden-Württemberg will durch eine neue Förderlinie die Schaffung sozialgebundener Mietwohnungen vorantreiben. (Foto: MichaelGaida/www.pixabay.com)

Das baden-württembergische Wirtschaftsministerium erweitert das Landeswohnraumförderprogramm um die neue Förderlinie “Wohnungsbau BW – kommunal”. Ab sofort können Kommunen sowie – mit Einverständnis der jeweiligen Belegenheitsgemeinden – auch Landkreise Förderanträge stellen.

Wirtschafts- und Wohnungsbauministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut betont: “Mit der neuen Förderlinie unterstützen wir Kommunen noch stärker beim Aufbau eines kommunalen Mietwohnungsbestandes. Denn Zuwendungen direkt an Kommunen können nach EU-Recht weit höher ausfallen als an privatwirtschaftliche Unternehmen. Daher können wir den Gemeinden künftig eine deutlich attraktivere Förderung anbieten als dies bisher der Fall ist. Mit diesem neuen Förderimpuls verbinde ich die Hoffnung und Erwartung, dass wir damit gerade auch Kommunen erreichen, die in diesem Bereich bisher eher zurückhaltend waren, weil sie die bisherigen Förderangebote als nicht ausreichend beklagt haben.”

Die Förderlinie richte sich speziell an die Städte und Gemeinden im Land, die selbst sozialgebundenen Mietwohnraum schaffen wollen, heißt es aus dem baden-württembergischen Wirtschaftsministerium. Dabei beläuft sich die Basisförderung auf 45 Prozent der berücksichtigungsfähigen Gesamtkosten, bezogen auf eine Regelabsenkung der Miete um 33 Prozent gegenüber der konkreten ortsüblichen Vergleichsmiete. Die Kommunen können zwischen einer Darlehens- oder Zuschussvariante wählen und müssen die geförderten Objekte für mindestens 40 Jahre in ihrem Besitz halten.

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