Amt für Heeresentwicklung übergeben

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Der alte und der neue Amtschef (v.l.n.r.): Generalmajor Reinhard Wolski, Generalleutnant Stephan Thomas und Brigadegeneral Bernhard Liechtenauer. (Foto: BS/Portugall)

Ende September fand in der Kölner Konrad-Adenauer-Kaserne die feierliche Übergabe des Amts für Heeresentwicklung (AHEntwg) vom bisherigen Amtschef, Generalmajor Reinhard Wolski, an dessen Nachfolger, Brigadegeneral Bernhard Liechtenauer, statt. Nach drei Jahren Amtszeit und insgesamt 45 Dienstjahren wurde General Wolski in den Ruhestand verabschiedet. In seiner Abschiedsrede bezog General Wolski klar Position zur aktuellen Politik, indem er sich dezidiert für das Einstehen der Soldaten für die demokratische Ordnung und gegen jede Form von Populismus aussprach: “Wenn nicht wir, wer dann?”

Generalleutnant Stephan Thomas, Kommandeur Deutsche Anteile Multinationale Korps/Militärische Grundorganisation, übergab General Liechtenauer, Chef des Stabes im AHEntwg, die Truppenfahne des ehemaligen Heeresamtes. In seiner Ansprache bezeichnete General Thomas das Amt als “Werkbank” und “Epizentrum” der Heeresentwicklung. Dabei betonte er: “Hinter jedem starken Führer steht ein starkes Team.”

Für Brigadegeneral Liechtenauer ist es bereits der dritte Dienstposten in Folge am selben Standort. Als Abteilungsleiter I war er seit Juli 2012 verantwortlich gewesen für die Konzeption und Aufstellung des neuen AHEntwg im Jahr 2013 als Nachfolgeorganisation des Heeresamtes. Seit April 2015 war er dort Chef des Stabes.

Auf Grundlage der Vorgaben des Kommandos Heer in Strausberg stellt das Amt die Durchführungsaufgaben im Rahmen der Weiterentwicklung von Konzeption, Ausbildung, Organisation und Materialplanung der Landstreitkräfte ganzheitlich sicher.

In Abstimmung mit bundeswehr- und streitkräftegemeinsamen fachlich zuständigen Dienststellen erarbeitet es zentral “aus einer Hand” die Grundlagen für alle im Heer künftig benötigten Fähigkeiten, entwickelt die vorhandenen weiter und führt sie zu einem modernen, zukunftsfähigen “System Heer” zusammen.

Für den musikalischen Rahmen bei der Übergabezeremonie sorgte das Heeresmusikkorps aus Koblenz unter der Leitung von Oberstleutnant Alexandra Schütz-Knospe.

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