Rheinmetall und Raytheon gründen US-Joint Venture

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Der Schützenpanzer "Lynx" bei hoher Geschwindigkeit (Foto: BS/Rheinmetall)

Rheinmetall und der US-Konzern Raytheon haben in den Vereinigten Staaten ein Joint Venture gegründet, um den Schützenpanzer “Lynx” im Wettbewerb um das “Optionally Manned Fighting Vehicle” (OMFV) der U.S. Army anzubieten. Das in Detroit, Michigan ansässige Gemeinschaftsunternehmen firmiert als Raytheon Rheinmetall Land Systems LLC.

“Lynx” ist ein von Rheinmetall entwickeltes Infanteriekampffahrzeug, mit dem der Düsseldorfer Konzern weltweit an einer Reihe von Auswahlentscheidungen teilnimmt. In den USA will das “Lynx”-Team sein Angebot für die Teilnahme am OMFV-Wettbewerb Anfang Oktober abgeben haben.

Die OMFV-Fahrzeuge, deren Serienbeauftragung bei den Landstreitkräften ab 2026 vorgesehen ist, sollen dort den Schützenpanzer “Bradley” ersetzen. Das neue Fahrzeug wird entsprechend den Anforderungen des US-Heeres für den Kampf in urbanem Terrain ebenso wie auch in schwerem Gelände ausgelegt. Die US-Streitkräfte messen dem Projekt OMFV höchste Modernisierungspriorität bei.

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