FITKO-Gründung rückt näher

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Mit Einrichtung der FITKO schafft der IT-Planungsrat ein Organ, das die Zusammenarbeit der föderalen Ebenen verbessern soll. (Grafik: FITKO)

Mit einem umfangreichen Beschlusspaket hat der IT-Planungsrat kürzlich entscheidende Weichenstellungen für die Gründung der Föderalen IT-Kooperation (FITKO) zum 1. Januar 2020 gelegt. Zugleich wurde Dr. Annette Schmidt auf die Dauer von fünf Jahren zur Präsidentin ernannt.

Zwar ist die Gründung der FITKO seit den am 1. Oktober in Kraft getretenen Änderungen des IT-Staatsvertrages beschlossene Sache, mit den jetzigen Beschlüssen schafft der IT-Planungsrat aber die nötigen Voraussetzungen dafür, dass die Gründung der Anstalt des öffentlichen Rechts am 1. Januar vollzogen werden kann. Die Beschlüsse umfassen eine Satzung, eine Änderung der Geschäftsordnung des IT-Planungsrates und die Verabschiedung eines Wirtschaftsplans. Dabei wurde ein Budget in der Höhe von rund 180 Millionen Euro festgesetzt, mit dem bis zum Jahr 2022 Digitalisierungsprojekte, die auf allen föderalen Ebenen greifen, vorangetrieben werden sollen. Darunter fallen Vorhaben wie die Registermodernisierung oder die Optimierung des föderalen Informationsmanagements (FIM).

Dr. Annette Schmidt zur Präsidentin ernannt

Als Teil des Beschlusspakets wurde Dr. Annette Schmidt für eine Dauer von fünf Jahren zur ersten Präsidentin der FITKO ernannt. Gratulationen kamen unter anderem vom Vorsitzenden des IT-Planungsrates, Henning Lühr: „Ich bin überzeugt, dass es Annette Schmidt aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung gelingen wird, FITKO weiter zu etablieren und ihre koordinierende Rolle bei der Ebenen übergreifenden Zusammenarbeit und bei der Steuerung von Projekten auszubauen.“

Weitere Informationen sowie ein Interview mit der designierten Präsidentin findet man auf der Homepage des Behörden Spiegel.

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