Extremwetterlagen prüfen Katastrophenschutz

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Tobias Fuchs vom Deutschen Wetterdienst geht auf Extremwetterlagen und klimatische Ursachenforschung im Podcast-Interview ein. (Foto: BS/Giessen)

Ausgedehnte Dürreperioden, lokale Starkregenereignisse, verheerende Schneefälle. Extremwetterlagen nehmen zu. Die zum Teil bedrohlichen Szenarien bringen Katastrophenschützer an ihre Grenzen. Von diesen Phänomenen spricht Tobias Fuchs vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in der neuen Folge des Public Sector Insiders.

Fuchs, seines Zeichens Leiter der Abteilung Klima- und Umweltberatung des DWD, geht auf die Wichtigkeit seiner Analysen für die kommunale Prävention ein. Außerdem stellt er dar, wie er Lebensretter mit relevanten Daten unterstützt und was diese leisten müssen, damit Katastrophenschützer bei Ernstfällen sicherer handeln können. Hierfür sei eine kontinuierliche und vor allem stichhaltige Klimaprognose unverzichtbar. Außerdem legt er die Prinzipien klimatischer Ursachenforschung der Meteorologie näher dar.

Klimavorhersagen müssen präziser werden

Im Gespräch mit Behörden Spiegel-Herausgeber und Chefredakteur R. Uwe Proll sagt er: “Der Klimawandel wird uns noch in den nächsten Dekaden nachhaltig betreffen. Dürre, Waldbrände und Starkregen sind Phänomene, die wir immer häufiger beobachten. Wir arbeiten daran, immer präziser in unseren Prognosen zu werden. Durch Klimavorhersagen können wir Muster herausarbeiten und einschätzen, wie sich in den nächsten Monaten klimatische Anomalien entwickeln werden. Diese Daten helfen dem Katastrophenschutz, sich auf Extremwetterlagen besser vorzubereiten.”

Kassandrarufe nach der deutschen Rezession

Regelmäßiger Part des Public Sector Insiders ist ein meinungsstarker Kommentar der Redaktionsleitung. Die derzeit von Wirtschaft und Politik heraufbeschworene Sorge abnehmender wirtschaftlicher Prosperität, muss hinterfragt werden. Schlittert Deutschland geradewegs in die Rezession oder stellt sich die Gemengelage differenzierter dar? Fakt ist: Obwohl das Institut für Weltwirtschaft für die zweite Jahreshälfte ein Minus von 0,3 Prozent prognostiziert hat, sind die Einnahmen des Staates auf einem historischen Höchststand. Wie ist dieses Phänomen erklärbar und was bedeutet es für die kommunale Personalplanung sowie kommende Haushalte?

Künstliche Intelligenz im Rathaus 4.0 

Fundierte Recherchen behandeln Querschnittsthemen wie Digitalisierung oder IT-Sicherheit. Wobei dieses Mal der Künstlichen Intelligenz (KI) im Öffentlichen Dienst Aufmerksamkeit geschenkt wird. Denn die Einsatzmöglichkeiten von KI sind im digitalisierten Rathaus der Zukunft mannigfaltig. Doch genauso groß wie die Chancen, stellen sich derzeit die Hürden – sei es gesetzlicher oder technologischer Natur – dar. Um die öffentliche Verwaltung zu einem Ort automatisierter Prozesse zu machen, braucht es mehr als nur Lippenbekenntnisse aus der Politik.

Wo gibt es die neue Folge?

Der Public Sector Insider erscheint ab sofort jeden Dienstagmittag. Zu finden ist er auf der Webseite des Behörden Spiegel zum Download: https://www.behoerden-spiegel.de/podcast/ und u.a. auf den Streamingdiensten Apple, Spotify, Deezer und podcast.de.

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