150 Millionen Euro für Batteriefabrik in Münster

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Die neue Fabrik soll an Batterietechnologien forschen, um u.a. Akkus für Elektroautos effizienter zu machen und Deutschland unabhängiger am Markt zu machen. (Foto: BS/GoranH/www.pixabay.com)

Der Aufbau einer vom Bund geförderten Fabrik zur Erforschung von Batterietechnik, u.a. für die Akkus von Elektrofahrzeugen, nimmt konkrete Formen an. Zum Aufbau der sogenannten Forschungsfertigung Batteriezelle (FFB) hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) nun eine Förderung in Höhe von 150 Millionen Euro für die Fraunhofer-Gesellschaft (FhG) bereitgestellt

Das Gesamtvolumen der Bundesförderung soll in den nächsten Jahren 500 Millionen Euro erreichen. Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen wird sich zudem mit mehr als 200 Millionen Euro an dem Projekt beteiligen.

Die deutschlandweit bislang einmalige Forschungseinrichtung soll bis zum Februar 2022 auf einem rund 40.000 Quadratmeter großen Grundstück im Hansa Business Park im Süden der Stadt Münster entstehen. Das Gelände liegt direkt an der Autobahn 1 und ist so über Straße, Schiene und den Dortmund-Ems-Kanal optimal zu erreichen. Das Land Nordrhein-Westfalen wird in den nächsten Wochen das Grundstück von der Wirtschaftsförderung der Stadt Münster erwerben und der Fraunhofer-Gesellschaft für die Batterieforschung kostenlos zur Verfügung stellen.

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