Attraktivere Hochschulen für den ÖD

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Das neu gewählte Präsidium: Prof. Dr. Frank Nolden, Prof. Dr. Erich Keller, Prof. Dr. Jürgen Stember (alter und neuer Präsident) und Klaus Weisbrod (es fehlt Dr. Robert Klüsener). (Foto: RKHÖD)

Mit mehr als 60.000 Studierenden und einem Lehrkörper von knapp 1.700 Dozenten sind die Hochschulen für den Öffentlichen Dienst eine der zentralen Ausbildungsstätten für Verwaltung, Polizei, Rechtspflege u.v.m. Welche Schritte in Zukunft geplant sind, um die Lehr- bzw. Lernbedingungen noch weiter zu verbessern – darüber beriet sich die Rektorenkonferenz (RKHÖD) während ihrer diesjährigen Herbsttagung.

Den Auftakt der Herbsttagung der Rektorenkonferenz (RKHÖD), die in diesem Jahr im rheinland-pfälzischen Hachenburg stattfand, galt zunächst der Auszeichnung des Nachwuchses. Prämiert wurden Rafal Makowski (FH Güstrow), Tina Müller (HAW Hamburg) und Katharina Rau (Hochschule der Deutschen Bundesbank), die durch herausragende Abschlussarbeiten überzeugen konnten. Im weiteren Verlauf wurde beschlossen, eine Geschäftsstelle aufzubauen; Eckpunkte für deren Einrichtung standen gleich mit zur Diskussion. Anberaumt ist die Geschäftsstelle für das Jahr 2020.

Neuer Präsident, neues Präsidium

Im Zuge der Konferenz wurde neben einem neuen Präsidium auch der neue Präsident gewählt. Nach einheitlichem Votum fiel die Wahl abermals auf Jürgen Stember, Professor und ehemaliger Dekan an der Hochschule Harz in Halberstadt. Anlässlich seiner Wiederwahl zum Präsidenten erklärte er: „Wir wollen die Hochschulen für den Öffentlichen Dienst in Deutschland weiter voranbringen, gemeinsam stärken sowie Innovationen in Lehre, Forschung und Praxis unterstützen.“ Die Präsidentschaft Prof. Dr. Stembers erstreckt sich zunächst auf zwei Jahre. Außer ihm setzt sich das fünfköpfige Präsidium wie folgt zusammen:

  • Prof. Dr. Frank Nolden, Rektor der Hochschule Meißen (FH),
  • Prof. Dr. Erich Keller, Rektor der Hochschule der Deutschen Bundesbank, Hachenburg,
  • Dr. Robert Klüsener, Rektor der Thüringer Verwaltungshochschule, Gotha,
  • Klaus Weisbrod, Direktor der Hochschule für öffentliche Verwaltung (HöV), Mayen.

Bessere Arbeitsbedingungen schaffen

Ein weiterer Agenda-Punkt: die Arbeitsbedingungen an den Hochschulen des Öffentlichen Dienstes. Auch an dieser Stelle will die RKHÖD künftig nachbessern, um die Attraktivität des Öffentlichen Dienstes insgesamt anzuheben. Geplant sind nicht nur Veränderungen für das Lehrpersonal, sondern auch für die Gruppe der Studierenden. Wie diese aussehen könnten, wird Thema der nächsten Rektorenkonferenz im Mai 2020 sein.

Weitere Informationen erhält man auf der Website der RKHÖD.

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