Junges Potenzial fördern

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Potenziale erkennen und umsetzen: das Digiscout-Projekt fördert die Digitalisierung durch junges Personal. (Foto: Rawpixel, pixabay.com)

Die Digitalisierung ökonomischer Strukturen stellt kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) vor komplexe Herausforderungen. Aufgrund mangelnder Ressourcen erfolgt die Umstellung auf IT-Verfahren nicht selten im laufenden Betrieb. Dabei schlummert gerade in der Generation der digital natives verborgene Kompetenz. Um diese freizusetzen, wurde auf Initiative des RKW das Digiscout-Projekt ins Leben gerufen. In Bremen fand nun die Abschlussveranstaltung statt.

Über einen Zeitraum von sechs Monaten ermunterte das Förderprojekt Auszubildende, Digitalisierungspotenziale in ihren Betrieben ausfindig zu machen und anschließend zu innovativen Lösungskonzepten fortzuentwickeln. Im Zwei-Städte-Staat Bremen waren es insgesamt 25 Azubis, die so zur informationstechnologischen Umgestaltung der Unternehmenslandschaft beigetragen haben. Vorgestellt wurden unter anderem Lösungen in den Bereichen Logistik, interne Kommunikation und Planung. Angesichts der regen Beteiligung zeigte sich Bremens Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa, Kristina Vogt, erfreut: “Mit Projekten wie den Digiscouts gelingt es, die digitale Transformation als betrieblichen Lern- und Innovationsprozess anzugehen, die Zukunft der Arbeit gemeinsam zu gestalten und dabei gleichzeitig den nötigen Fachkräftebedarf zu sichern.”

Nach Abschluss auf Länderebene sollen die Ergebnisse der Digiscouts nun beim bundesweiten Wettbewerb in der Hauptstadt Berlin präsentiert werden. Der Sieger wird im Anschluss Anfang November bekanntgegeben. Zeitgleich läuft jedoch schon die neue Projektreihe des RKW an: Interessierte werden unter folgendem Link zur Anmeldung weitergeleitet.

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