Deutlicher Anstieg bei Subventionen

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Der Subventionsbericht beschreibt die Entwicklung der Finanzhilfen des Bundes und der Steuervergünstigungen im Zeitraum von 2017 bis 2020 und dokumentiert inwieweit die Subventionspolitischen Leitlinien umgesetzt wurde. (Screenshot: BS/Bundesfinanzministerium)

Das Bundesfinanzministerium hat gestern den aktuellen Subventionsbericht des Bundes vorgelegt. Eine wichtige Rolle spielt hierbei der Klimaschutz, denn der überwiegende Teil der Finanzhilfen des Bundes betrifft Maßnahmen zum Klima- und Umweltschutz.

So weisen 53 Finanzhilfen mit einem Finanzvolumen von insgesamt 8,4 Mrd. Euro einen Bezug zu den Umwelt- und Klimaschutzzielen auf, die in der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie verankert sind. Damit sind dem Finanzministerium zufolge rund 58 Prozent des Subventionsvolumens in diesem Bereich gebunden. Weitere Förderschwerpunkte liegen in den Bereichen Mobilität, Digitalisierung und Wohnungsbau.

Alle zwei Jahre legt das Bundesfinanzministerium einen Bericht über die Entwicklung der Finanzhilfen des Bundes und der Steuervergünstigungen vor. Bei Finanzhilfen handelt es sich um Geldleistungen des Bundes, die an Stellen außerhalb der Bundesverwaltung gehen, zum Beispiel an private Unternehmen und Wirtschaftszweige. Steuervergünstigungen hingegen sind spezielle steuerliche Ausnahmeregelungen, die für die öffentliche Hand zu Mindereinnahmen führen.

Von 2017 bis 2020 steigen die Subventionen des Bundes um mehr als das Doppelte an.
Grafik: Bundesministerium der Finanzen

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