Mittel für Bereitschaftspolizei erhöhen

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In die Bereitschaftspolizeien muss aus gewerkschaftlicher Sicht künftig mehr Geld fließen. (Foto: Martin Krolikowski, CC BY 2.0, www.flickr.com)

In die Bereitschaftspolizeien von Bund und Ländern muss deutlich mehr Geld investiert werden. Die Einheiten hätten angesichts der angespannten Sicherheitslage sowie zahlreicher Einsätze im Zuge von Demonstrationen und Fußballspielen keine Reserven mehr. Das kritisiert Clemens Murr von der Gewerkschaft der Polizei (GdP).

Das Mitglied im Geschäftsführenden Bundesvorstand der GdP fordert: “Der Etat des Inspekteurs der Bereitschaftspolizeien muss mit mindestens 50 Millionen Euro pro Jahr ausgestattet sein.” Das würde vor dem Hintergrund eines massiven Investitionsstaus bei der Bereitschaftspolizei zumindest entlastend wirken.

Murr bemängelt zudem, dass die Bereitschaftspolizeien in mehreren Bundesländern auf veraltete technische Ausrüstung zurückgreifen müssten. “Fahrzeuge mit deutlich mehr als zehn Jahren auf dem Buckel sind bei Weitem nicht die Ausnahme.” Während die Anforderungen an die geschlossenen Einheiten ständig stiegen, stagniere die Bereitschaft der politisch Verantwortlichen zu Investitionen in die Bereitschaftspolizei. “Den Einsatzkräften fehlt noch immer der notwendige Rückhalt bei den Haushältern”, findet Murr.

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