Bodycams wirken deeskalierend

0
613
Bildunterschrift: Beobachtungen der Bundespolizei bestätigen positiven Effekt von Bodycams im Einsatz. (Foto: fsHH, pixabay.com)

Einzig bei Drogen- oder Alkoholeinfluss sei die Deeskalationswirkung als Ausnahme nicht zu beobachten. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linken-Fraktion hervor (Drucksache 19/14620).

Weiter heißt es zu den Erfahrungen mit Bodycams, dass 2017 zehn Fälle vor Gericht gebracht wurden, die Videoaufnahmen von diesen umfassten. Im Jahr 2018 waren es zwei Fälle. Aus der Antwort geht weiter hervor, dass die Bundespolizei bis jetzt über 1.169 Kameras verfügt, von denen 787 an die Dienststellen ausgeliefert wurden. Bis Ende dieses Jahres soll die Zahl der ausgelieferten Geräte auf 1.100 steigen und bis Ende 2020 auf 2.300. Die Auslieferung an die Dienststellen orientiere sich dabei an polizeifachlichen, technischen, logistischen und personellen Kriterien.

Der Einsatz von Bodycams bei der Bundespolizei ist seit 2017 erlaubt. Bei verschiedenen Landespolizeien werden diese Körperkameras schon wesentlich länger eingesetzt, wie zum Beispiel in Hessen seit 2013.

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here