Förderpreis “Helfende Hände” verliehen

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Die diesjährigen Preisträger können sich über ihre Trophäen und Preisgelder freuen. (Foto: Lietzmann/BBK)

Das Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat (BMI) verlieh zum zehnten Mal den Förderpreis “Helfende Hände” an 16 ehrenamtliche Projekte und Unternehmen für besonderes Engagement im Bereich des Bevölkerungsschutzes.

Aus rund 200 Bewerbungen für Projekte in den Kategorien “Nachwuchsarbeit”, Innovative Konzepte” und “Unterstützung des Ehrenamtes” wählte eine Jury die Preisträger für dieses Jahr aus. Neben diesen Kategorien wurde auch ein Sonderpreis für Projekte im Bereich “Migration und Ehrenamt” vergeben. Wie in den Jahren zuvor konnten sich auch Bürgerinnen und Bürger beteiligen und durch eine Onlineabstimmung einen Publikumspreis verleihen. Die Preise in den Kategorien “Nachwuchsarbeit” und “Innovative Konzepte” sowie des Sonderpreises sind mit insgesamt 56.000 Euro dotiert.

Die Gewinner

Das Projekt “Blaulicht-AG, Talente suchen und finden – jeder hat Stärken!” der Europaschule Bornheim gewann in der Kategorie “Nachwuchsarbeit” den ersten Platz. Es verdeutliche, wie man Jugendliche für ein ehrenamtliches Engagement begeistern könne.

Der erste Platz in der Kategorie “Innovative Konzepte” ging an die Malteser Jugend aus Passau. In dem Projekt “Erste Hilfe für Kleine Helden” richteten die Gewinner einen Malwettbewerb für Kinder aus und gestalteten aus den Beiträgen eine Broschüre. Diese vermittelt die Grundlagen der Ersten Hilfe für Kinder und Erwachsene.

Der THW Ortsverband Mainz konnte sich mit seinem Projekt “In Mainz vereint” über den ersten Platz in der Kategorie “Unterstützung des Ehrenamtes” freuen. Der Verband konnte mit der Mainzer Netze GmbH einen starken lokalen Kooperationspartner finden. Die Kooperation beweise, wie wichtig die Vernetzung und eine starke Partnerschaft seien. 

Der Sonderpreis “Migration und Ehrenamt” wurde an das DRK-Familienbildungswerk Duisburg für seine Arbeit mit Geflüchteten verliehen. Es bietet den Geflüchteten die Möglichkeit, durch Tätigkeiten in der Organisation Qualifikationen für den Arbeitsmarkt zu erwerben und in Kontakt mit anderen zu kommen, um so die Sprache zu erlernen.

Das Projekt “Region der Lebensretter” aus Freiburg konnte die meisten Stimmen auf sich vereinigen und so den Publikumspreis gewinnen.

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