BNetzA regt Austausch zum Thema Blockchain an

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Viele Anwendungsmöglichkeiten der Blockchain-Technologie seien in den Netzsektoren denkbar laut BNetzA. (Foto: xresch, pixabay.com)

Die Bundesnetzagentur (BNetzA) veröffentlichte ein Diskussionspapier zu den möglichen Potenzialen sowie den Herausforderungen der Blockchain-Technologie in den Netzsektoren Telekommunikation, Post, Energie und Eisenbahnen. Zusätzlich startet die BNetzA eine Anhörung zur Bedeutung der Technologie mit Akteuren aus der Wirtschaft und Forschung.

In dem Papier werden verschiedene Möglichkeiten und Probleme anhand von unterschiedlichen Pilotprojekten beschrieben. So biete die Blockchain-Technologie eine transparente und kryptografische abgesicherte Abwicklung und Speicherung von Transaktionen zwischen Akteuren. Jedoch ergeben sich technische Herausforderungen, wie hoher Stromverbrauch, Bereitstellung von Interoperabilität und hohe Transaktionsgeschwindigkeit. Neben diesen Herausforderungen stellen sich auch in Hinsicht auf den Datenschutz rechtliche Fragen. So sei das Spannungsfeld zwischen der Löschung von personenbezogenen Daten und der Transparenz von Daten einer Blockchain schwierig zu lösen. Schließlich werden konzeptionelle Überlegungen angestellt, wie diese neue Technologie sinnvoll und gewinnbringend eingesetzt werden könnte.

Aus diesem Grund veröffentlichte die BNetzA einen Fragenkatalog für eine Anhörung, um weitere Erkenntnisse zu den Potenzialen und den Herausforderungen zusammenzutragen. Die Anhörung richtet sich an Unternehmen, wissenschaftliche Einrichtungen und Verbände, die sich mit der Blockchain-Technologie beschäftigen. Interessierte Teilnehmer haben bis zum 15. Januar Zeit, ihre Antworten einzureichen.

Das Diskussionspapier “Die Blockchain-Technologie Potenziale und Herausforderungen in den Netzsektoren Energie und Telekommunikation” findet man hier, mehr zum Fragenkatalog hier.

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