IT-Brain: Neues Ausbildungsformat in NRW

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Mit dem neuen Ausbildungsformat möchte die öffentliche Verwaltung geschultes IT-Fachpersonal an sich binden. Foto: jejimenezlc pixabay.com

Langsam, aber stetig hält die Digitalisierung Einzug in Deutschlands öffentlicher Verwaltung. Woran es noch immer fehlt, ist qualifiziertes Personal, das die neuen Technologien auch handzuhaben weiß. Mit dem dualen Studiengang zum technischen Verwaltungsfachdienst hat das Bundesland Nordrhein-Westfalen nun ein Ausbildungsformat auf den Weg gebracht, das genau hier Abhilfe schaffen soll.

“Unsere Verwaltungsprozesse müssen einfacher und effizienter, zugleich aber auch rechts- und datensicher umgesetzt werden. Dafür wollen wir qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewinnen und an uns binden. Das gelingt am besten, wenn wir dafür die nötigen Voraussetzungen selbst schaffen”, so Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart. Der nun beschlossene Studiengang schlage in eben diese Kerbe. Erfolgen soll die neue Ausbildung im Dual-Format und wird neben einem theoretischen auch einen praktischen Teil umfassen:

Das theoretische Studium, das u.a. Informatik, IT-Sicherheit und Datenschutz umfassen soll, wird an der Hochschule Rhein-Wall erfolgen und sich zunächst auf die ersten beiden Semester beschränken. Zur praktischen Vertiefung folgen zwei Semester in den Ausbildungsbehörden. Die letzten drei Semester widmen sich vornehmlich der Analyse und Lösung von Problemstellungen in der Verwaltung.

Zur finanziellen Unterstützung erwartet die rund 100 Anwärter eine Vergütung in Höhe von 1.300 Euro im Monat. Der Studiengang, der bereits im September des kommenden Jahres anlaufen wird und mit dem Abschluss Bachelor of Science endet, qualifiziert für einen Berufseinstieg als Oberinspektor im technischen Verwaltungsinformatikdienst.

Ausführliche Informationen sowie einen Link zur Bewerbung erhält man hier.

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