IGF: Altmaier erklärt freien Internetzugang zum Menschenrecht

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"One World. One Net. One Vision": Das Motto des IGF wirbt für den Erhalt eines globalen und freien Internet. Foto: geralt/pixabay.com)

Wie der Anspruch auf Wasser, Bildung oder eine Gesundheitsvorsorge müsse der freie Zugang zum Internet zu einem Grundrecht erklärt werden – nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Das forderte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier anlässlich des Internet Governance Forums, das in diesem Jahr in Deutschland stattfinden wird.

Das Internet muss global und frei bleiben. Wir wollen keine neuen Mauern errichten”, so der Bundeswirtschaftsminister im Vorfeld des Internet Governance Forums (IGF), das in diesem Jahr erstmals in Berlin ausgerichtet wird. Gemäß dem Motto “One World. One Net. One Vision” müsse man sich auch besonders für Bürger in Schwellenländern stark machen; das Stichwort laute Inklusivität. Altmaier: “Wir brauchen eine tatsächliche und nachhaltige Einbeziehung der Schwellen- und Entwicklungsländer. Der freie Zugang zum Internet muss ein Grund- und Menschenrecht sein, das für alle Menschen weltweit gilt.” An diesem Grundsatz sei nicht zu rütteln, weder durch staatliche noch durch nicht-staatliche Institutionen.

Das IGF findet vom 25. bis zum 29. November statt. Erwartet werden über 5.000 Teilnehmer aus 163 verschiedenen Ländern. Offiziell eröffnet wird das IGF am 26. November durch Bundeskanzlerin Angela Merkel und UN-Generalsekretär Antonio Guterres. Bereits am 25. November, auch “Day Zero” genannt, empfängt Bundeswirtschaftsminister Altmaier hochrangige staatliche Vertreter sowie Minister aus allen fünf Kontinenten. 

Weitere Informationen sowie Details zum Programm finden sich hier.

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