Neue BVA-Dependance in Magdeburg

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Bundesinnenminister Seehofer: "Mit dem neuen Standort des Bundesverwaltungsamtes in Magdeburg bringen wir 500 zusätzliche Arbeitsplätze zu den Menschen in dieser Region." (Foto: lichtspektrum_org/pixabay.com)

Das Bundesverwaltungsamt (BVA) soll eine neue Außenstelle in Sachsen-Anhalt erhalten, Zielort ist die Region um Magdeburg. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde jüngst durch Bundesinnenminister Horst Seehofer und Ministerpräsident Reiner Haseloff unterzeichnet.

Die geplante Außenstelle des BVA reiht sich ein in eine Serie neuer Standorte, die das Bundesministerium des Inneren (BMI) künftig in Ostdeutschland aufzubauen gedenkt.

Mit der Entscheidung für Magdeburg komme man den im Maßnahmenpaket zur Umsetzung gleichwertiger Lebensverhältnisse formulierten Bestimmungen nach, so Innenminister Horst Seehofer. Auch Christoph Verenkotte, Präsident des Bundesverwaltungsamtes, begrüßt die Wahl Sachsen-Anhalts: “Wir unterstützen den Bundesminister des Innern in seiner Zielrichtung, gleichwertige Lebensverhältnisse in Deutschland durch Strukturentwick­lung zu fördern.” Der neue Standort sei eine ideale Ergänzung der eignen Infrastruktur und füge sich sehr gut in das Konzept des BVA als einer Flächenbehörde. Allein in Ostdeutschland betreibt das Bundesverwaltungsamt derzeit sieben Standorte mit rund 600 Beschäftigten, über die gesamte Republik verteilt sind es 20 Dependancen mit knapp 5.500 Mitarbeitern.

Im Augenblick ist man noch auf der Suche nach einer geeigneten Liegenschaft. Unterstützung erhält das BVA dabei durch das Bundesland Sachsen-Anhalt, das seinerseits eng mit der Bundesanstalt für Immobilienaufga­ben (BImA) kooperiert. Bis zum Jahr 2020 soll die Infrastruktur so weit gediehen sein, dass die Dienststelle, die bis 2022 über eine Kapazität von bis zu 200 Stellen verfügen soll, ihren Betrieb aufnehmen kann. Später soll sie auf bis zu 500 Arbeitsplätze anwachsen.  

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