Vorabendempfang in der Botschaft

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Begrüßte die Gäste in der italienischen Botschaft: Botschafter Luigi Mattiolo (r. neben ihm Uwe Proll und Dr. Hans-Gert Pöttering). (Foto: BS/Dombrowsky)

Es ist mittlerweile gute Tradition geworden, dass vor der offiziellen Eröffnung der Berliner Sicherheitskonferenz (BSC) am ersten Kongresstag ein Vorabendempfang in der Botschaft des jeweiligen Partnerlandes stattfindet. In diesem Jahr war folglich der Botschafter der Italienischen Republik, Luigi Mattiolo, Gastgeber für dieses Event.

In seiner kurzen Begrüßungsansprache wies der Diplomat der Regierung in Rom besonders auf die zahlreichen Auslandseinsätze hin, welche die italienischen Streitkräfte aktuell durchführen. Teils werden diese Operationen unter dem Dach der NATO gefahren, teils unter dem Dach der Europäischen Union (EU).

Einen besonderen Fokus für die Außen- und Sicherheitspolitik Italiens stellt das Mittelmeer dar. Deshalb betonte Botschafter Mattiolo den strategischen Blick nach Süden, auch wenn das Thema der diesjährigen BSC einen 360°-Rundblick postuliert. Dieser Kongress bereichere die zahlreich angemeldeten Teilnehmer nicht nur durch die Vorträge im Hauptprogramm und in den Panels, sondern biete auch einen perfekten Rahmen für den persönlichen Meinungsaustausch am Rande der Veranstaltung.

Stolz zeigte sich Uwe Proll, Chefredakteur und Herausgeber des Veranstalters Behörden Spiegel, dass die BSC gleich durch drei Minister eröffnet würde.

Der diesjährige Kongresspräsident, Dr. Hans-Gert-Pöttering, stellte zufrieden fest, dass die BSC jedes Jahr immer noch größer und besser werde. Dies sei auch wichtig, da die Konferenz dazu beitrage, das nötige Kooperationsbewusstsein der Entscheider zu schärfen, “wenn wir unsere Sicherheit schützen wollen.”

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