E-Rechnung für Unternehmen

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Von der Einführung der E-Rechnung verspricht sich CIO Dr. Hartmut Schubert einen echten Mehrwert: sowohl für Unternehmen als auch die Verwaltung selbst. (Foto: geralt / pixabay.com)

Für den Freistaat Thüringen tätige Unternehmen haben ab sofort die Möglichkeit, Rechnungen elektronisch an die Landesverwaltung weiterzuleiten. Ein entsprechendes Portal wurde Ende des Monats November freigeschaltet.

Der Freistaat ist das erste deutsche Bundesland, das Rechnungstransaktionen im E-Format für Unternehmen anbietet. Das begrüßt auch Thüringens Finanzstaatssekretär und CIO, Dr. Hartmut Schubert: “Als kleines Bundesland unternehmen wir große Anstrengungen, um die Vorteile der Digitalisierung zu nutzen. Thüringer Verwaltungen sind auch digital serviceorientiert und wollen Unternehmen unterstützen.” Bei der technischen Umsetzung greift Thüringen auf ein Angebot des Bundes zurück, der dem Freistaat die Mitnutzung im Rahmen einer Vereinbarung ermöglicht hat. Mit dem sogenannten Rechnungseingangsportal (OZG-RE) liege eine einheitliche Lösung vor, von der man sich deutliche Effizienz- und Einspareffekte erwarten dürfe, so Schubert weiter.

Zugriff hat nicht nur das Land, sondern auch die Kommunen des Freistaates. Rund 250 kommunale Verwaltungen haben sich für den Service angemeldet, entsprechende Rechnungsadressen, auch Leitweg-IDs genannt, wurden bereits vergeben. 

Informationen finden sich auf den Seiten des Thüringer Finanzministeriums, für Unternehmer erfolgt der Zugang über das Verwaltungsportal des Freistaates.   

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