Fahndungs-App bereits auf 4.500 Geräten

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Die Digitalisierung der Polizeiarbeit zeigt sich an verschiedenen Einsatzmöglichkeiten, unter anderem der Nutzung einer Fahndungs-App. (Foto: geralt, pixabay.com)

Der Einsatz von Apps und Drohnen bei der Bundespolizei, dem Bundeskriminalamt und Zoll wird stetig erhöht. Mit den bisherigen Ergebnissen zeigen sich die Beamten durchaus zufrieden. Dies geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion hervor (Drucksache 19/15218).

Bei der Erfüllung ihrer Aufgaben wird die Bundespolizei von verschiedenen Apps unterstützt. Besonders positiv bewertet die Bundespolizei dabei den Einsatz der Fahndungs-App. Diese würde schon auf 4.500 Geräten eingesetzt und stark genutzt. So könnten mit dieser App Fahndungsabfragen im nationalen Fahndungsbestand, im SIS sowie in der Interpol Stolen and Lost Travel-Documents Datenbank einfach abgerufen werden sowie Personalien und Dokumentennummern durch Aufnahmen mit einem Smartphone getätigt und verarbeitet werden. Informationen zu den Abfragen könnten dann sofort auf dem Endgerät abgelesen werden.

Neben dieser App verfügt die Bundespolizei über Anwendungen zu Dokumentenprüfung, Kartendarstellung und Unterstützung bei der Datenverarbeitung. Für das Jahr 2020 sind noch weitere Einführungen von Anwendungen, wie ein neues einheitliches Fallbearbeitungssystem, geplant.

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