Veränderung notwendig

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Der Präsident des Bundesverbandes der Luftsicherheitsunternehmen (BDLS), Udo Hansen, fordert Verbesserungen im Bereich der Luftsicherheit. (Foto: BS/Feldmann)

Aus Sicht von Udo Hansen, Präsident des Bundesverbandes der Luftsicherheitsunternehmen, braucht es hierzulande im Bereich der Luftsicherheit dringend Reformen. Problematisch am derzeitigen System seien die Vielzahl der unterschiedlichen gesetzlichen Grundlagen in diesem Themenfeld sowie die hohe Anzahl der aufsichtsführenden Behörden. Dazu gehören unter anderem die Bundespolizei, das Bundesverkehrsministerium, das Luftfahrtbundesamt sowie unterschiedliche Landesbehörden.

Diese Zersplitterung führe dazu, dass Mitarbeiter, die etwa sowohl in der Passagier- als auch in der Mitarbeiterkontrolle eingesetzt werden sollen, durch den Arbeitgeber doppelt qualifiziert werden müssten. Hier müsse vieles einfacher und effizienter werden, meint Hansen. Und das gelinge nur, wenn alle Beteiligten an einem Strang zögen.

Es brauche möglichst ein einheitliches Berufsbild im Bereich der Luft- und Flughafensicherheit. Zudem seien eine gemeinsame digitale Plattform für alle in der Luftsicherheit Verantwortlichen sowie eine Differenzierung der Passagiere bei der Luftsicherheitskontrolle sinnvoll. Bei Letzterer sollte die Vielzahl “unproblematischer” Fluggäste möglichst automatisiert überprüft werden. Eine eingehendere, individuelle Kontrolle könnte dann nur noch bei “sicherheitsrelevanten” Passagieren stattfinden.

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