Gewaltiges Potenzial vorhanden

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Georg Ringmayr erläuterte das Konzept des Mobile Police. (Foto: BS/Feldmann)

Mobile Police biete der bayerischen Polizei ein gewaltiges Potenzial. Davon zeigt sich Georg Ringmayr überzeugt. Er ist im Münchner Innenministerium als Sachgebietsleitung IuK der bayerischen Polizei tätig.

Aufgrund der möglichen Synergien von Mobile Police sei im Freistaat ein einschlägiges Konzept entwickelt worden. Dieses umfasse verschiedene Elemente. Dazu gehörten unter anderem @communication (Kommunikation mithilfe des BOS-Digitalfunks), @car (Ausstattung von Polizeifahrzeugen mit Tablets und Convertibles), @work (mobile Sachverhaltserfassung) und @information (Öffentlichkeitsarbeit).

Damit Mobile Police funktioniere seien die Einheitlichkeit und die Verlässlichkeit beim Einsatzmanagement von entscheidender Bedeutung. Ein integraler Bestandteil des Konzeptes sei zudem der BOS-Digitalfunk, so Ringmayr.

Bayern sei hinsichtlich Mobile Police “Marktführer” in Deutschland. Die Landespolizei verfüge derzeit bereits über 30.000 Endgeräte für den BOS-Digitalfunk, 10.000 iPhones, die mit speziellen polizeilichen Applikationen ausgestattet sind, sowie 3.500 Notebooks und 2.000 Convertibles. Hinzu kämen die Verfügbarkeit von W-Lan in allen Polizeidienststellen und eine eigene App-Entwicklungsgemeinschaft der Polizei, erläutert Ringmayr. Er ist der Auffassung, dass die bayerische Polizei in Bezug auf die verwendete Informationstechnik inzwischen vom Bürger als auf Augenhöhe befindlich angesehen werde. Nichtsdestotrotz gebe es aber noch einiges zu tun.

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