Technik erfordert lebenslanges Lernen

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Der bayerische Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (#GdP), Peter Schall, ist nicht per se gegen neue Technik und Technologie für seine Kollegen. Bei Modernisierungsvorhaben müsse aber immer berücksichtigt werden, dass sie mit einem hohen Fortbildungsbedarf einhergingen. (Foto: BS/Feldmann)

Beim Einsatz von moderner Technik braucht es – auch bei der Polizei – ein lebenslanges Lernen der Beamten. Außerdem gehe mit Modernisierungsvorhaben immer auch ein erheblicher Aus- und Fortbildungsbedarf einher. Das betont Peter Schall, bayerischer Landesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP).


Dies habe sich im Freistaat unter anderem bei der Umrüstung der Landespolizei auf eine neue Dienstpistole in diesem Jahr gezeigt. Auch die neuartige ballistische Schutzausstattung sowie der Einsatz von Bodycams und eines neuen Reizstoffsprühgeräts hätten 2019 beübt werden müssen. Dieser hohe Aufwand habe zwei Folgen, warnte Schall auf dem Polizeitag von Behörden Spiegel und GdP in München. Zum einen stünden die Vollzugsbeamten, die sich gerade in der Fortbildung befänden, auf der Straße nicht zur Verfügung. Zum anderen erreichten die Fortbildungseinrichtungen der bayerischen Polizeien inzwischen ihre Kapazitätsgrenzen. Schall findet: “Nicht immer ist alles Neue unbedingt besser.” Vielmehr müssten Gewerkschaften und Personalräte immer sehr gründlich prüfen, ob neue Technik erforderlich sei und auch im Sinne der Mitarbeiter eingesetzt werde.

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