Mehr Blockchain-Expertise an Hochschulen notwendig

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Bitkom begrüßt die Blockchain-Strategie, sieht einigen Punkten jedoch kritisch entgegen. (Foto:geralt, pixabay.com)

Neben der Priorisierung von Maßnahmen fehlt ein konkreter Umsetzungsplan in der Blockchain-Strategie der Bundesregierung. Die Chance auf eine weltweite Führungsrolle bei der neuen Technologie bleibt jedoch bestehen. 

So ist es aus der veröffentlichten Stellungnahme von Bitkom zur Blockchain-Strategie der Bundesregierung zu entnehmen.”Die Blockchain-Strategie mit ihren ambitionierten Zielen ist ein Aufbruchsignal, dass die Bundesregierung diese Möglichkeiten nicht nur erkannt hat, sondern sie auch ergreifen will“, sagte Bitkom-Präsident Achim Berg in diesem Zusammenhang. Dazu müsse laut Stellungnahme die Blockchain-Expertise im Hochschulbereich massiv ausgebaut werden. Etwa durch neue Lehrstühle und Kurse an der Schnittstelle zwischen Informatik und Wirtschaft oder eine gut ausgestattete Grundlagenforschung. Außerdem müsse im Rahmen der de:hub-Initiative des Bundeswirtschaftsministeriums ein eigener Blockchain-Hub geschaffen werden, um den Transfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu gewährleisten.

Rechtssicherheit und Verbraucherschutz unabdingbar

Ausdrücklich begrüßt wird die öffentliche Ausgabe von Krypto-Token sowie zu Krypto-Werten und ihrer Verwahrung. Auch das Regulierungsvorhaben zu elektronischen Wertpapieren wird positiv bewertet. “Wir brauchen Rechtssicherheit und Verbraucherschutz, um die Chancen der Blockchain-Technologie wirklich nutzen zu können. Wir müssen allerdings aufpassen, dass wir für diese Technologie keinen Flickenteppich an nationalen Individualregelungen schaffen, sondern einen gemeinsamen europäischen Ansatz finden”, so Berg. Ein generelles Verbot von privaten Stablecoins lehnt Bitkom ab. Vielmehr habe eine Klarstellung zu erfolgen über eine international abgestimmte Regulierung und Aufsicht.

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