Ohne proaktive Werbung geht es nicht

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Unterstreicht die Bedeutsamkeit proaktiver Werbeansätze: Rainer Kasecker. (Foto: BS/Feldmann)

Bei der Anwerbung von IT-Fachkräften müssen Polizeibehörden zwingend auch auf proaktive Werbung setzen. Ein solcher Ansatz erhöhe die Interessenten- und Bewerberzahlen um bis zu dem Vierfachen. Darauf weist Rainer Kasecker hin.

Der Leiter des Projektes “Werbeoffensive IuK” der bayerischen Polizei unterstrich, dass die Art des Rekrutierungsverfahrens die Entscheidung der Bewerber für einen bestimmten IT-Arbeitgeber, also auch die Polizei, mindestens genauso stark beeinflusse wie die Bekanntheit und die Attraktivität des potenziellen Arbeitgebers. Die bayerische Polizei suche derzeit vor allem Fachinformatiker, IT-Forensiker, IT-Professionals und IT-Kriminalisten.

Für sinnvoll hält Kasecker die Einrichtung einer zentralen Marketingverantwortung bei der bayerischen Polizei. Denn ohne eine solche beginne jedes einzelne Werbeprojekt immer wieder von vorne und verursache sich stets wiederholende Aufwände und Kosten, die bei einer zentralen Beauftragung geringer wären.

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