Offensichtlich zu wenige Frequenzen

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Bernhard Klinger, Vorsitzender des Vorstandes des Bundesverbandes Professioneller Mobilfunk (PMeV), kritisiert, dass es zu wenige Frequenzen für breitbandige Anwendungen im Professionellen Mobilfunk gebe. (Foto: BS/Marinidou)

Es existieren offensichtlich zu wenige Frequenzen für breitbandige Anwendungen im Professionellen Mobilfunk. Das kritisiert Bernhard Klinger, Vorsitzender des Vorstandes des Bundesverbandes Professioneller Mobilfunk (PMeV).

Deutlich werde das Problem dadurch, dass immer noch keine Entscheidung über die Zuteilung der Frequenzen im 450 MHz-Spektrum gefallen sei. Sie müssten zum Jahr 2021 hin jedoch neu vergeben werden, so Klinger. Aufgrund dieses nicht allzu großen zeitlichen Puffers werde und müsse zeitnah eine Entscheidung getroffen werden, um Planungssicherheit herzustellen. Bisher beanspruchten sowohl die Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BDBOS) als auch die Energiewirtschaft den Frequenzbereich jeweils exklusiv für sich. Hierzu meint Klinger: “Ein gemeinsames Vorgehen beider Parteien  im Verbund mit dem PMeV wäre sinnvoll gewesen. Dafür ist es – zumindest für den 450 MHz-Bereich – jetzt jedoch zu spät.” Er appelliert, dass ein solcher Ansatz bei späteren Frequenzvergaben verfolgt wird.

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