Zusammenarbeit in der Stadtentwicklung

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Goethe-Institut und BMI wollen künftig bei Themen der Stadtentwicklung und Baukultur enger zusammenarbeiten. (Foto: Joao Alves, CC BY 2.0, www.flickr.com)

Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) und das Goethe-Institut haben eine Kooperationsvereinbarung geschlossen. Sie wollen zukünftig gemeinsam neue Projekte zu Themen der Stadtentwicklung und Baukultur umsetzen. Ziel der Vereinbarung ist es, das interdisziplinäre Baukulturverständnis und die Nationale Stadtentwicklungspolitik international zu vermitteln. Zudem sollen nationale Entwicklungen und Debatten stärker im internationalen Umfeld vernetzt werden.

Anne Katrin Bohle, Staatssekretärin im Bundesinnenministerium, betont: “Über die Hälfte der Weltbevölkerung lebt in Städten. Kultureller Austausch und gesellschaftliche Debatten rund um demografische, soziale oder wirtschaftliche Entwicklung urbaner Räume sind deshalb untrennbar mit der Stadtentwicklung verbunden – sowohl lokal als auch global. Wir brauchen deshalb mehr internationale Diskurse zu den aktuellen Themen der Stadtentwicklung. Die Partnerschaft zwischen dem Innenministerium und dem Goethe-Institut leistet dazu einen wichtigen Beitrag.”

Der Generalsekretär des Goethe-Instituts, Johannes Ebert, ergänzt: “Themen wie Migrationsbewegungen und bezahlbares Wohnen sowie nachhaltige Stadtentwicklung sind aktueller denn je und werden weltweit diskutiert. Für uns als international tätige Kulturinstitution ist es dabei ein besonderes Anliegen, die deutsche Debatte mit den Diskursen im Ausland zu verknüpfen, um so voneinander zu lernen und gemeinsam über Zukunftskonzepte zu diskutieren. Das BMI ist ein herausragender Partner in diesem Bereich und wir freuen uns, dass die bislang so produktive und inspirierende Zusammenarbeit auch zukünftig fortgesetzt wird.”

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