Digitale Daseinsvorsorge auf dem Land

0
1345
Digitales Land: Durch den gezielten Einsatz neuer Technologien, etwa intelligente Drohnen, können die Arbeitsbedingungen auf dem Land deutlich verbessert werden. (Foto: Herney /pixabay.com)

Digitalisierung gilt inzwischen als eine Form der Daseinsvorsorge. Auch auf dem Land: Um auch den ländlichen Raum in den technologischen Fortschritt miteinzubinden, hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) nun das Modellvorhaben “Smarte LandRegionen” ausgerufen. Gefördert werden Landkreise mit innovativen Ideen, die im Nachgang zu digitalen Diensten fortentwickelt werden sollen.  

Mit Finanzmitteln in Höhe von insgesamt 25 Millionen Euro will die Bundesregierung dazu beisteuern, digitale Lösungen im ländlichen Raum zu implementieren. Im Rahmen des Modellvorhabens “Smarte LandRegionen” werden Landkreise dazu ermuntert, innovative Ideen einzureichen, mit denen die Lebens- und Arbeitsbedingungen für die Bevölkerung vor Ort verbessert können. Nach Abschluss der Wettbewerbsphase sollen bis zu sieben Landkreise in Kooperation mit dem Fraunhofer Institut für Experimentelles Softwareengineering (IESE) an der Entwicklung digitaler Dienste arbeiten. Dabei stets im Blick: die Praxis. “Wir fördern deshalb Vorbilder: Landkreise, die mithilfe digitaler Anwendungen zeigen, wie sich Alltagsprobleme lösen lassen. Die mit ihren Innovationen Vorbild und Bespiel sind auch für andere. Denn es braucht passgenaue Lösungen, nicht die Gießkanne. Wir unterstützen daher kreative Ideen der Bürger vor Ort, nehmen Geld in die Hand, um sie zu fördern. Das ist ein konkreter Beitrag, um gleichwertige Lebensverhältnisse zu schaffen”, sagt die Bundesministerin für ländliche Räume, Julia Klöckner.

Die Bewerberphase ist inzwischen gestartet. Weitere Informationen können ab Mitte Dezember auf der Homepage des BMEL abgerufen werden.

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here