Ermittlungen an Gießener Universität

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Da die Server der JLU offline sind, können Dienste der Universität und der Bibliothek derzeit nicht genutzt werden. (Foto: ColossusCloud, pixabay.com)

Aufgrund eines IT-Sicherheitsvorfalles sind die Server der Justus-Liebig-Universität (JLU) Gießen offline. Unter einer temporären Ersatz-Webseite können aktuelle Informationen abgerufen werden.

Seit Sonntagnachmittag können Internet, E-Mail-Systeme und interne Netzwerke nicht mehr genutzt werden, heißt es in der Mitteilung der Universität. Insbesondere im Verwaltungsnetz seien die Rechner-Arbeitsplätze derzeit nicht nutzbar. Als Ursache des Vorfalls wird ein Cyber-Angriff vermutet, gegen den die JLU Strafanzeige erstatten will. Die Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität hat dazu ein Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt eingeleitet, heißt es von der Generalstaatsanwaltschaft. Unter Einbeziehung eines externen IT-Experten soll in den nächsten Tagen das Ausmaß des Schadens geklärt werden, teilte die Hochschule weiter mit. Derweil informiere ein eingerichteter Krisenstab fortwährend über die Inbetriebnahme der einzelnen Komponenten. Der Stab stehe zudem in Kontakt mit den zuständigen Landesbehörden wie dem Innenministerium.

 Lehrbetrieb und Universitätsklinikum unbetroffen

Auch die Universitätsbibliothek sei betroffen und könne lediglich den Minimalservice anbieten. Das Universitätsklinikum habe zwar kurzzeitig einen Ausfall der Webseite gemeldet, die Patientenversorgung sei jedoch nicht beeinträchtigt. Auch unbetroffen sei die Lehre und Forschung, die planmäßig fortgeführt werde.

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