DRK-Präsidentin fordert Stärkung des Ehrenamtes

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Hasselfeldt möchte durch gezielte Maßnahmen ehrenamtliches Engagement attraktiver gestalten. (Foto: Henning Schacht / DRK)

Die Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Gerda Hasselfeldt, stellte ein Fünf-Punkte-Programm für Maßnahmen zur Stärkung des Ehrenamtes und der Freiwilligendienste vor.

Das Programm beinhaltet einen Rechtsanspruch auf einen Platz im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) und im Bundesfreiwilligendienst (BFD). Weiter sollen Ehrenamtliche Vergünstigungen im Nah- und Fernverkehr sowie eine Anrechnung bei der Studienplatzvergabe erhalten. Damit soll die Leistung von jungen Menschen konkret anerkannt und wertgeschätzt werden.

Zusätzlich verlangt das DRK eine Gleichstellung der ehrenamtlichen Einsatzkräfte bei Freistellung und Lohnersatz mit denen von Feuerwehr und dem Technischen Hilfswerk (THW). Die Ungleichbehandlung von verschiedenen Helfern im Katastrophenschutz soll so abgebaut werden. Schließlich sollen die Aus- und Fortbildungsmaßnahmen im Rahmen der ehrenamtlichen Tätigkeit als Bildungsurlaub anerkannt und Bürokratie verringert werden.

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