Funkbetrieb umgestellt

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Gerhard Eck, Staatssekretär im bayerischen Innenministerium, stellte offiziell den Funkbetrieb im Nürnberger und Fürther U-Bahn-Netz von analog auf digital um. (Foto: BS/Polizei Mittelfranken)

Im U-Bahn-Netz Nürnbergs und Fürths können die Einsatzkräfte der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) künftig digital funken. Der Betrieb wurde entsprechend vom Analogen umgestellt. Es profitieren unter anderem die beiden Stadtverwaltungen, das Polizeipräsidium Mittelfranken, die Nürnberger Berufsfeuerwehr und die städtische Verkehrsgesellschaft.

Die Gesamtkosten des Umstellungsprojektes belaufen sich auf rund sechs Millionen Euro. Davon hat die bayerische Staatsregierung zwei Millionen übernommen. Der Staatssekretär im Münchner Innenministerium, Gerhard Eck, sagte zu der Neuerung: “Die Umstellung auf den modernen Digitalfunk in allen U-Bahn-Anlagen ist ein Meilenstein für die Sicherheit einer der wichtigsten Lebensadern hier in der Metropolregion.” Insbesondere in Krisen- und Katastrophenlagen müsse die Kommunikation der Feuerwehren, der Rettungsdienste und der Polizei mit den Leitstellen gewährleistet bleiben.

Eck betonte: “Ein einheitliches Funknetz ist daher nicht nur zweckmäßig, sondern kann lebensrettend sein.” Insbesondere wenn Verstärkung gebraucht werde, sei es wichtig, dass alle Beteiligten im selben Netz funkten, so der Staatssekretär. Bisher mussten Einsatzkräfte im U-Bahnbereich ein zweites analoges Funkgerät mitführen. Dies gehört nun der Vergangenheit an.

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