Kreativwirtschaft ist Treiber

0
912
Als Teil der Kreativwirtschaft trägt die Software- und Spieleindustrie zum wirtschaftlichen Wachstum NRWs bei. (Foto: christianladewig0 / pixabay.com)

Die Kreativwirtschaft Nordrhein-Westfalens boomt. Wie aus einer Untersuchung der Prognos AG hervorgeht, zählt die Branche mittlerweile nicht nur zu den treibenden Wirtschaftskräften Nordrhein-Westfalens – sie ist auch ein Motor der digitalen Transformation.

Dabei setzen Kreative nicht nur bei ihrer Arbeit auf digitale Standards, sie tragen auch dazu bei, digitale Technologien im Alltag zu etablieren. Trends wie Augmented oder Virtual Reality stehen Pate für diese Entwicklung. Dass kreative digitale Innovationen längst Teil des alltäglichen Lebens geworden sind, drückt sich auch in ökonomischen Kennzahlen aus. Für das Wachstum Nordrhein-Westfalens sei die Branche inzwischen ein maßgeblicher Faktor, betont Wirtschafts- und Digitalisierungsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart, dessen Ministerium die Untersuchung in Auftrag gegeben hat. Die Zahlen bestätigen das: Derzeit erwirtschaften Kultur- und Kreativwirtschaft rund 39 Milliarden Euro jährlich. Damit legt die Branche im Vergleich zu den Vorjahren nicht nur im Schnitt um 2,2 Prozent zu, sondern macht inzwischen auch ein Viertel des landesweiten Umsatzvolumens aus. Knapp 300.000 Erwerbstätigen bietet die Branche gegenwärtig Arbeit. Tendenz steigend. Auch in Sachen ausgewogener Geschlechterbeschäftigung sind die Kreativen laut Erhebung vorne. So liegt der Frauenanteil in neun von elf Teilmärkten über dem Durchschnitt.  

Weitere Details zur Kreativwirtschaft finden sich hier.

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here