Investitionen für den Katastrophenschutz

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Die Zahl der bereitgestellten Fahrzeuge soll sich mehr als verdoppeln. (Foto: Coernl, pixabay.com)

Die Landesregierung in Schleswig-Holstein investiert für den Katastrophenschutz bis zum Jahr 2024 17,6 Millionen Euro in 52 neue Fahrzeuge. Bei dieser Anschaffung handelt es sich um den Wagen des Typs Löschungsgruppenfahrzeug 20 Katastrophenschutz (LF 20 KatS).

Der LF 20 KatS bildet die Grundausstattung der Brandschutzbereitschaften des Katastrophenschutzes in Schleswig-Holstein. Schon zehn Fahrzeuge des Typs seien an Vertreter der unteren Katastrophenschutzbehörden in den Kreisen und den kreisfreien Städten übergeben worden. Die von dem Land bereitgestellten Wagen können zusätzlich zu der Aufgabenbewältigung im Bereich des Katastrophenschutzes auch als Ergänzung im kommunalen Brandschutz eingesetzt werden.

Die Zuweisung der Fahrzeuge erfolgte auf Vorschlag der Arbeitsgruppe “Brandschutzbereitschaften”, die unter Leitung des Innenministeriums in Kiel eingesetzt wurde. Die Verteilung orientierte sich nicht ausschließlich an dem Gefährdungspotential der jeweiligen Kreise, da eine Konzentration des Materials im Ernstfall die Abdeckung des Grundschutzes vor Ort gefährdet hätte. Weiter sollen die Landeseinheiten die örtlichen Kräfte ergänzen und gegebenenfalls ablösen. Insgesamt sollen bis 2027 mehr als 50 Millionen Euro von Land und Kommunen für den Katastrophenschutz ausgegeben werden. Neben den Löschwagen sind die Anschaffungen von Notstromaggregaten für den Betrieb von Tankstellenstandorten sowie neue Krankenwagen geplant.

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