“Knast-O-Mat” für Nordrhein-Westfalen

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Nicht jeder ist für die Arbeit in Gefängnissen geeignet. Mit einem "Knast-O-Mat" können in Nordrhein-Westfalen nun Interessierte prüfen, ob der Beruf des Justizvollzugsbeamten etwas für sie ist. (Foto: BS/Rainer Sturm, www.pixelio.de))

Bisher kennt man den Ansatz nur für Bundes- und Landtagswahlen: den sogenannten Wahl-O-Mat. Dabei handelt es sich um einen Online-Fragebogen zur Abfrage von Einstellungen und Präferenzen. In Nordrhein-Westfalen gibt es nun auch einen “Knast-O-Mat”.

Mit seiner Hilfe sollen Interessierte herausfinden können, ob sie für eine Arbeit als Mitarbeiter in einer Justizvollzugsanstalt (JVA) infrage kommen. Der “Knast-O-Mat” besteht aus 20 Fragen. Landesjustizminister Peter Biesenbach (CDU) sagte: “Wir suchen Menschen mit Charakter. Dieser Beruf hat Schwierigkeiten, die es sonst nicht gibt.” Dabei handele es sich um die ständige Begegnung “mit Menschen, die nicht glücklich sind.” Es gehe um einen Kampf um menschliche Schicksale, so Biesenbach.

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