Begleiter der elektrifizierten Verwaltung

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Das E-Mobility-Magazin des Behörden Spiegel ist in seiner dritten Ausgabe erschienen und präsentiert innovative Projekte und Best-Practice- Beispiele. (Grafik: BS/Hoffmann)

Kommunen, Bund und Länder haben schon früh die Chance verstanden, die sich aus einer Mobilitätswende ergeben kann. Die dritte Ausgabe des “E-Mobility-Magazins” des Behörden Spiegel soll diese Entwicklung begleiten und gleichzeitig Best Practices sowie weitere innovative Ideen für die Zukunft aufzeigen.

Nicht nur Bürger und Unternehmen sind aktuell vermehrt in Fahrzeugen mit alternativen Antrieben unterwegs. Auch die öffentliche Hand stellt sich in diesen Tagen “elektromobil” auf und geht in vielen Fällen sogar mit gutem Beispiel voran. Zahlreiche Fuhrparkbetreiber stellen in den kommenden Jahren komplett auf elektrifizierte Busflotten um und auch auf der Schiene gibt es neue Entwicklungen, die den Verkehr der Zukunft beeinflussen werden.

Wie sich die Behördenlandschaft auf die alternativ angetriebene und teilweise automatisierte Mobilität von morgen vorbereitet und welche zusätzlichen Möglichkeiten die Forschung für die Zukunft bereithält, wird in redaktionellen Beiträgen sowie Gastbeiträgen hochrangiger Entscheider sowie von Experten der Materie erörtert. Auch in seiner dritten Ausgabe richtet sich das E-Mobility- Magazin 2019 an interessierte Entscheider und Mitarbeiter aus Kommunen, Ländern und Bundesverwaltung.

Von der Busflotte über die Batterie bis zum E-Scooter

Auf einem thematisch breiten Fundament stellt das E-Mobility- Magazin 2019 verschiedene innovative Projekte der öffentlichen Verwaltung vor.

So beschreibt Stephanie Jacobs, Referentin für Gesundheit und Umwelt der Landeshauptstadt München, wie die Stadt München diverse Projekte der Elektromobilität mit insgesamt 60 Millionen Euro fördert, um die Lebensqualität der Bürger zu erhalten und die Gesundheit der Einwohner zu schützen. In Berlin und Hamburg wird gleichermaßen an der Umstellung der gesamten Busflotten gearbeitet. Dr.-Ing. Markus Dietmannsberger, Gesamtprojektleiter Elektrobus bei der Hamburger Hochbahn AG, sowie Dr. Daniel Hesse, Leiter Vorstandsstab Infrastruktur alternative Antriebe Berliner Verkehrsbetriebe, berichten über die Projekte und den Status quo in den beiden größten Städten der Republik.Und auch die Technik hinter den Elektrofahrzeugen beleuchtet das aktuelle Magazin. Dr. Dominic Bresser vom Helmholtz-Institut Ulm (HIU) und Prof. Dr. Stefano Passerini, Direktor und Gruppenleiter der Forschungsgruppe “Elektrochemie der Batterien” am HIU erläutern aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen für die Zukunft der Batterieforschung in Deutschland. Und auch das neue Phänomen der E-Scooter kommt im Magazin zur Sprache. Die beiden Grünen-Politiker Stefan Gelbhaar, MdB, und Matthias Gastel, MdB, fordern in ihrem Gastbeitrag eine neue Debatte über die Aufteilung des Verkehrsraumes. Neben den neuen Verkehrsmitteln an sich gibt es zudem eine Reihe von Beiträgen rund um die Infrastrukturen, die für den nachhaltigen Erfolg der neuen Mobilität benötigt werden.

Anregung zum Austausch

Auf insgesamt 48 Seiten erhält der Leser einen kompakten Eindruck von Perspektiven und Positionen verschiedener Verbände, Kommunen und Forschungseinrichtungen Zum Thema E-Mobilität, aber auch zur digitalen Vernetzung von Verkehr und Infrastruktur sowie zu Fragestellungen rund um das autonome Fahren und die damit verbundenen Herausforderungen und Chancen. Das Magazin soll dabei nicht nur der Information dienen und den vielfältigen Strauß an Strategien, Projekten und Meinungen aufzeigen, sondern gerade im Rahmen der rasanten Entwicklung moderner Mobilität mehr denn je zur Vernetzung zwischen den Akteuren der Szene und vor allem zum behördenübergreifenden Austausch beitragen.

Das Magazin kann hier kostenlos heruntergeladen werden.

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