Digitalgesellschaft stärken – aber wie?

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Anke Domscheit-Berg, Bundestagsabgeordnete und Netzpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke, wird auf dem Netzwerk Digitaler Staat im März über legitimes Handeln des Staates zum Wohl der Bürger sprechen. (© Die Linke Brandenburg)

Die Bundestagsabgeordnete Anke Domscheit-Berg (Die Linke) beteiligt sich am Netzwerk Digitaler Staat Anfang März 2020 in Berlin. Die Obfrau im Ausschuss Digitale Agenda und Netzpolitische Sprecherin der Linken bringt ihre Expertise in der Podiumsdiskussion “Legitimität staatlichen Handelns in der Digitalgesellschaft” ein.

Da staatliche Handlungsspielräume ständig an die sich rasant wandelnden Phänomene der Digitalisierung angepasst und erweitert werden müssen, ist kontinuierliches Agenda Setting unabdingbar. Durch anpassungsfähige digitale Strategien soll die Digitale Souveränität der Ministerien und Behörden auf Bundes- und Länderebene gestärkt werden, damit der Staat auch in Zukunft im Bereich E-Government legitim handeln kann. Eng damit verknüpft ist die Frage, inwieweit er den E-Government-Prozess aktiv steuern sollte – also hin zu einem Mehr an E-Governance.

Die Brandenburgerin Domscheit-Berg ist Expertin für Open Government. Sie beschäftigt sich mit zukunftsgewandten Transformationsprozessen in der Behördenlandschaft hin zu einem transparenteren und partizipativeren Verwaltungshandeln durch Digitalisierung; aus denen idealiter mehr Bürgerbeteiligung erwachsen sollte. Auf dem Digitalen Staat diskutiert Domscheit-Berg mit Prof. Dr. Wolfgang Drechsler, Professor für Staatswissenschaften an der Technischen Universität Tallinn in Estland, und Ronja Kemmer, Mitglied des Deutschen Bundestages (CDU/CSU), Obfrau der Enquete-Kommission „Künstliche Intelligenz“.

Mehr Informationen zum Programm des Digitalen Staates erfährt man auf der Homepage des Kongresses.

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