Einsatzkräfte angegriffen

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Auch zu diesem Jahreswechsel wurden wieder Einsatzkräfte von Feuerwehr (Foto) und Polizei attackiert. (Foto: BS/Coernl, pixabay.com)

Auch zu diesem Jahreswechsel sind in Deutschland wieder Einsatzkräfte von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) attackiert worden. So brannten auf einem Polizeigelände im Leipziger Stadtteil Leutzsch kurz vor Silvester drei Fahrzeuge. Zudem wurde in der Stadt ein Polizeibeamter schwer verletzt. Es laufen Ermittlungen wegen versuchten Mordes.

In Hamburg wurde rund um den Jahreswechsel ein Streifenwagen angezündet. Glücklicherweise befanden sich zu diesem Zeitpunkt keine Polizisten an Bord, da sie gerade bei einem Einsatz in einem Wohnhaus waren. Die Berliner Feuerwehr befand sich bis kurz nach vier Uhr am Neujahrsmorgen im planmäßigen “Ausnahmezustand Silvester”. Dadurch war es möglich, Einätze nicht mehr nach der Reihenfolge des Notrufeingangs zu disponieren, sondern nach Priorität. Im Einsatz waren in der Silvesternacht 1.346 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr, 857 Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr, 86 Kräfte der Hilfsorganisationen sowie der Bundeswehr im Bereich des Rettungsdienstes sowie 36 THW-Helfer. In der Zeit von 19 Uhr am Silvesterabend bis sechs Uhr am Neujahrsmorgen verzeichnete die Berliner Feuerwehr insgesamt 1.523 Einsätze, darunter 617 aufgrund von Bränden und 806 Rettungsdiensteinsätze. An regulären Tagen sind es in 24 Stunden etwa 1.400 Einsätze.

Es kam zu 24 Übergriffen auf Einsatzkräfte, davon 20 mittels Pyrotechnik. Dabei wurden drei Einsatzkräfte verletzt. In einem Fall wurde ein Löschfahrzeug massiv mit Feuerwerkskörpern beschossen. Außerdem versuchten mehrere Personen, die Fahrzeugkabine zu öffnen und mit Schreckschusswaffen hineinzuschießen.

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