Cyber-Angriff auf österreichisches Ministerium dauert an

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Das Außenministerium am Wiener Minoritenplatz ist Opfer eines andauernden Cyber-Angriffs. (Foto: Gugerell, CC0 1.0)

Beim Cyber-Angriff auf das österreichische Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres gibt es noch keine Entwarnung. Vergangenen Sonntag war bekannt gegeben worden, dass die internen IT-Systeme einem schwerwiegenden Angriff durch Unbekannte ausgesetzt seien. Das Problem sei rasch erkannt und Abwehrmaßnahmen umgehend eingeleitet worden. Der Angriff dauert, ebenso wie die Gegenmaßnahmen, noch an und könnte sich einem Sprecher zufolge auch noch in den kommenden Tagen fortsetzen.

Konkrete Hinweise auf die Verantwortlichen gebe es derzeit nicht. Aufgrund der Vorgehensweise der Täter wird aber ein staatlicher Hintergrund vermutet. Welche Schäden entstanden sind und ob Daten entwendet wurden, darüber will das Ministerium aus ermittlungstaktischen Gründen keine Angaben machen. Für den kürzlich erneut zum österreichischen Bundeskanzler vereidigten ÖVP-Chef Sebastian Kurz zeigt der Angriff, dass es keine absolute Sicherheit gebe, jedoch “die Notwendigkeit besteht, auch in diesem Bereich noch besser zu werden”.

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