Hochschule umbenannt

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Da an der bisherigen Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen über 50 Prozent der Studierenden angehende Polizisten sind, erhielt die Einrichtung nun einen neuen Namen. (Foto: BS/Anne Garti, www.pixelio.de)

Die bisherige Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen trägt einen neuen Namen. Sie heißt nun Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen.

Begründet wird dieser Schritt damit, dass mehr als die Hälfte der Studierenden angehende Polizisten seien. Innenminister Herbert Reul (CDU) findet: “Dem tragen wir nun Rechnung. Wo Polizei drin ist, soll auch Polizei draufstehen.” Die Hochschule ist mit mehr als 12.000 Studierenden Europas größte Verwaltungshochschule. Sie verfügt über zehn Standorte. Dort wird neben der Polizeiausbildung ein duales Studium für den Nachwuchs der staatlichen und der kommunalen Verwaltung sowie der Rentenversicherung angeboten.

Abgeschlossen wird das dreijährige Studium, das jeweils am 1. September startet, mit einem Bachelor of Arts oder Bachelor of Laws. Es besteht aus fachtheoretischen Studien und berufspraktischen Ausbildungsphasen. Diese absolvieren die Studierenden bei ihren Ausbildungsbehörden, die sie vor Studienbeginn eingestellt haben. Im Gegensatz zu Studierenden anderer Fachhochschulen oder Universitäten erhalten sie ein festes Gehalt.

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