FITKO legt los

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Die neue Behörde soll als Unterbau zum IT-Planungsrat fungieren und diesen organisatorisch sowie fachlich unterstützen. (Grafik: BS/FITKO)

Zum Jahresbeginn hat die Föderale IT-Kooperation (FITKO) die Arbeit aufgenommen. Sie unterstützt den IT-Planungsrat sowohl organisatorisch als auch fachlich bei der Erfüllung seiner Aufgaben. Das neue Gremium wird die bisherigen Geschäfts- und Koordinierungsstellen des IT-Planungsrats bündeln und soll die Verwaltungsdigitalisierung koordinieren. Sitz der FITKO ist Frankfurt am Main. Zur Eröffnung der Räumlichkeiten im Dezember 2019 sagte Klaus Vitt, Staatssekretär im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI): “Schwerpunkt der Arbeit im kommenden Jahr wird die Unterstützung der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes sein. Die FITKO leistet damit einen wertvollen Beitrag zum Erfolg des Projektes und zur guten Zusammenarbeit von Bund und Ländern.”

Die Gründung der FITKO als Anstalt öffentlichen Rechts (AöR) ist vom IT-Planungsrat im Oktober 2019 beschlossen worden. Grundlage war eine Änderung des IT-Staatsvertrages. Zur Präsidentin bestellte der IT-Planungsrat Dr. Annette Schmidt, die bereits den Aufbaustab geleitet hatte. Derzeit arbeiten rund 15 Beschäftigte bei der FITKO, im Laufe des Jahres sollen noch einmal so viele Stellen ausgeschrieben werden. Insgesamt soll die AöR auf bis zu 44 Stellen aufwachsen. Die Übernahme der Geschäftsstelle des IT-Planungsrates erfolgt zum 30. Juni. Ein Wechsel von Personal aus dem IT-Planungsrat nach Frankfurt ist dabei nicht vorgesehen.

Als kleine und agile Organisation soll die FITKO die Kooperation zum Ausbau der digitalen Verwaltung in Deutschland flexibel und konstant vorantreiben. Sie soll die föderale IT-Strategie und -Architektur erarbeiten und umsetzen sowie gemeinsame digitale Lösungen entwickeln und fördern. Mit dem Föderalen Informationsmanagement (FIM) schafft die FITKO einen Instrumentenkasten zum standardisierten Wissenstransfer. Die AöR verwaltet außerdem im Auftrag des IT-Planungsrats das Digitalisierungsbudget – 180 Millionen Euro für die nächsten drei Jahre. Das Geld wird zu rund zwei Dritteln von den Ländern und zu rund einem Drittel vom Bund bereitgestellt.

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