Wem nützt das automatisierte Rathaus?

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Durchblick behalten im Schilderwald: Die Etablierung von Künstlicher Intelligenz (KI) und Automatisierung im Public Sector wird die Behördenlandschaft kräftig umkrempeln. Wesentliche kommunale Bereiche stehen auf dem Prüfstand. (Foto: Geralt, pixabay.com)

Künstliche Intelligenz (KI) und Automatisierung werden in den kommenden Jahren auch den Öffentlichen Dienst in zunehmender Stärke einem Wandlungsprozess unterziehen. Ob im Arbeits- und Organisationsmanagement, oder bei der Datenverarbeitung und den wesentlichen Bereichen der Daseinsvorsorge – Maschinen werden mit ihrer Rechenpower neue Wege im Rathaus ebnen. Auf dem Netzwerk Digitaler Staat wird über den digitalen Fortschritt sowie dessen Chancen und Risiken diskutiert.

Beim gleichnamigen Fachforum, das KI-Erfolgsmodelle analysiert, ist unter anderem der Stellvertretende Leiter des Kompetenzzentrums Öffentliche IT (ÖFIT) vertreten. ÖFIT, angesiedelt beim Institut Fraunhofer Fokus, möchte den öffentlichen Raum durch die Digitalisierung stärken. Zivilgesellschaft, Öffentliche Hand und Wirtschaft sollen gemeinsam am Motor der digitalen Wende partizipieren – auch im Hinblick automatisierter Prozesse gelte es Denkanstöße freizusetzen und offen für neue Technologien zu sein.

Lena-Sophie Müller, Geschäftsführerin der Initiative D21 (D21), ist ein bekanntes Gesicht auf dem Netzwerk Digitaler Staat. Schon im Vorjahr hatte sie auf ihm gesprochen. D21 bezeichnet sich als Deutschlands größtes gemeinnütziges Netzwerk für die Digitale Gesellschaft. Seit über 20 Jahren definiert es Lagebilder zur Digitalisierung und will der digitalen Spaltung der Gesellschaft aktiv entgegenwirken. Seine Vision: “Der Selbstbestimmtheit im digitalen Zeitalter näher zu kommen”. Wie algorithmische Systeme ticken und wie transparent und nachvollziehbar diese sein müssen, ist eine der Fragestellungen, die im Forum “KI und Automatisierung” auf dem Digitalen Staat aufgegriffen wird.

Infos rund um den Digitalen Staat

Weitere Anregungen zum ausführlichen Programm gibt es auf der Homepage des Digitalen Staates.

Im Public Sector Insider, dem Podcast des Behörden Spiegel, ist Lena-Sophie Müller bereits zu den Gefahren digitaler Spaltung in Deutschland befragt worden. Reinhören lohnt sich!

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